Film Café

Freu dich auf wechselnde Filme, ein ruhiges Tempo und das gute Gefühl, gemeinsam Kino zu erleben. Komm allein, zu zweit oder mit Freund:innen – und wenn ihr als Gruppe kommen möchtet: super gern! Bitte ruft frühzeitig an, um Euch anzumelden.

Gut zu wissen:

  • Beim Film-Café empfehlen wir für alle Besucher:innen dringend die vorherige Reservierung. Kaffee und Kuchen servieren wir um 15 Uhr.

Filmstart 15:30 Uhr + 18 Uhr

MY FAIR LADY
am 13.05.

MY FAIR LADY

Mi. 13.05. 15:30 · 170 Min · FSK ab 12

Audrey Hepburn spielt die Blumenverkäuferin Eliza Doolittle, die vom Sprachprofessor Henry Higgins (Rex Harrison) zur „Lady“ geformt werden soll. Mit unvergesslichen Songs und viel Charme zeigt My Fair Lady, wie sehr Sprache, Klasse und Liebe das Leben verändern können.

NUR FÜR EINEN TAG
am 10.06.

NUR FÜR EINEN TAG

Mi. 10.06. 15:30 – Mi. 10.06. 18:00 · 97 Min · FSK ab 12

Die aufstrebende Gourmetköchin Cécile (Juliette Armanet) und ihr Lebensgefährte Sofiane (Tewfik Jallab) stehen zwei Wochen vor der Eröffnung ihres ersten eigenen Restaurants in Paris. Was ihr noch fehlt, ist die entscheidende „Signature Dish“, jene kulinarische Kreation, die die Pariser Gourmets in ihr Restaurant locken soll. Mitten in den Vorbereitungen erreicht sie die Nachricht vom dritten Herzinfarkt ihres Vaters Gérard (François Rollin). Kurz entschlossen reist sie – zumindest für einen Tag – zurück in das verschlafene Provinznest ihrer Kindheit. Doch der Besuch verläuft anders als geplant. Ihre Mutter Fanfan (Dominique Blanc) kämpft mit der familieneigenen Fernfahrerkneipe an der Schnellstraße, in der Pommes frites fester Menübestandteil sind. Gérard, wie seine Tochter leidenschaftlicher Koch, hat sich selbst aus dem Krankenhaus entlassen. Und dann ist da noch Raphaël (Bastien Bouillon), Céciles Jugendliebe, der alte Gefühle aufwühlt. Zwischen Fritteuse, Erinnerungen und neuen Fragen gerät Céciles Leben ins Wanken. Ein einziger Tag – und nichts ist mehr ganz so klar wie vorher. Außer vielleicht, dass das Leben selten nach Rezept verläuft.

DIE REICHSTE FRAU DER WELT
am 08.07.

DIE REICHSTE FRAU DER WELT

Mi. 08.07. 15:30 – Mi. 08.07. 18:00 · 123 Min · FSK ab 12

Marianne (Isabelle Huppert) gilt als die reichste Frau der Welt. Pierre-Alain, ein Pariser Dandy zwischen Schreibmaschine und Kamera, begegnet ihr bei einem Fotoshooting – und bleibt. Aus der unerwarteten Begegnung wächst eine enge Freundschaft, die Bewunderung und Irritation zugleich auslöst. Während die Öffentlichkeit rätselt, sorgt die neue Nähe für Unruhe im engsten Kreis: Besonders Mariannes Tochter misstraut dem charismatischen Begleiter, dessen Beziehung zu Geld so leidenschaftlich ist wie sein Auftreten.

COUSCOUS UND GEHEIMNISSE
am 12.08.

COUSCOUS UND GEHEIMNISSE

Mi. 12.08. 15:30 – Mi. 12.08. 18:00 · 104 Min · FSK ab 6

Der junge algerische Koch Mehdi lebt ein Doppelleben: Tagsüber ist er der brillante Koch im Bistro, kurz davor, den Laden gemeinsam mit seiner Partnerin Léa zu übernehmen – doch abends spielt er vor seiner algerischen Mutter Fatima den „perfekten Sohn“. Dumm nur, dass in dieser Rolle weder Léa noch Mehdís große Liebe zur französischen Gastronomie vorgesehen sind. Als Léa endlich darauf besteht, Fatima kennenzulernen, greift Mehdi unter Druck zur schlechtesten aller Lösungen – und löst damit eine Kettenreaktion aus, bei der Missverständnisse schneller heißkochen als Couscous.

Entstanden ist eine liebevolle Culture-Clash-Komödie über ein Leben zwischen zwei Kulturen, unvereinbaren Familienbildern und kleinen Notlügen, die man aus Angst vor Enttäuschungen serviert…

DER VERLORENE MANN
am 09.09.

DER VERLORENE MANN

Mi. 09.09. 15:30 – Mi. 09.09. 18:00 · 102 Min · FSK ab 12

Wie aus dem Nichts steht Hannes Ex-Mann Kurt bei ihr und ihrem Mann Bernd vor der Tür. Durch seine Demenzerkrankung hat er vergessen, dass er und Hanne seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Ehepaar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, gerät ihr eingefahrenes Leben in Bewegung: Neue Spannung zieht in ihre Ehe ein, verloren geglaubte Leichtigkeit kehrt zurück, aber auch Eifersucht und die Frage, ob dieses Dreiecksverhältnis tragfähig ist.

DER FROSCH UND DAS WASSER
am 14.10.

DER FROSCH UND DAS WASSER

Mi. 14.10. 15:30 – Mi. 14.10. 18:00 · 113 Min · FSK ab 6

Für Abenteuer ist in Stefan Buschs Alltag in einer betreuten Wohngemeinschaft kein Platz. Doch während eines Gruppenausflugs nimmt sein Leben eine schicksalhafte Wendung: Ohne zu zögern schließt sich der junge Mann, den alle nur Buschi nennen, einer japanischen Reisegruppe an. Auf diesem ungewöhnlichen Roadtrip beginnt die behutsame Freundschaft zwischen Buschi und Hideo Kitamura. Buschi, der sich sein ganzes Leben lang geweigert hat, über Sprache mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren, blüht in dieser fremden Umgebung auf.

CALLE MÁLAGA – EIN ZUHAUSE IN TANGER
am 11.11.

CALLE MÁLAGA – EIN ZUHAUSE IN TANGER

Mi. 11.11. 15:30 – Mi. 11.11. 18:00 · 117 Min · FSK ab 12

Wenn „Calle Málaga“ so etwas wie ein spätes Heimspiel ist, dann gehört es ganz der Schauspiellegende Carmen Maura. Vierzig Jahre nach ihren frühen Auftritten bei Pedro Almodóvar, die sie zu einem der unverwechselbaren Gesichter des spanischen Kinos machten, steht sie hier erneut im Zentrum eines Films, der ihr den nötigen Raum lässt, zu glänzen.
Maura spielt María Ángeles, Tochter spanischer Exilanten in der marokkanischen Stadt Tanger. Ihr ganzes Leben hat sie in dieser Stadt verbracht, ihr kleines Apartment hütet sie wie ein Schmuckkästchen: Geranien auf dem Balkon, alte Fotos an den Wänden, vertraute Kochutensilien in der Küche. Ein Ort, der zugleich ein Stück Heimat für sie ist und ihre Persönlichkeit widerspiegelt. Doch ihre Tochter will das Apartment verkaufen – María droht das Altersheim oder ein unfreiwilliges Exil in Spanien.
Regisseurin Maryam Touzani weiß genau, was sie an ihrer Hauptdarstellerin hat. Jede Szene wird von Carmen Maura getragen. Und Maura spielt diese Frau, die sich nicht kampflos ihrem Schicksal hingeben will, mit Charme, Ironie und trotzigem Witz. Das Ergebnis ist weniger klassisches Sozialdrama als ein heiteres Altersstück. „Calle Málaga“ feierte seine Weltpremiere in der neuen Spotlight-Sektion von Venedig. Vor allem aber beweist der Film, dass Carmen Maura mit ihrer Mischung aus Verletzlichkeit und Humor noch immer zu den ganz großen Schauspielerinnen in der europäischen Kinolandschaft gehört